----suedamerika----


2004 war Südamerika mein Ziel, von der Hafenstadt Arika in Chile ging die Route über Bolivien - Peru - Chile - Argentinien - bis Valparaíso in Chile.

Die Bilder sind in Ordnern nach Ländern geordnet.

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Hier ein paar gemischte Bilder von Südamerika als Vorgeschmack..

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Das Motorrad, meine BMW R100GS mit der ich auch schon in Asien war.

Da die Asien Reise auch im Himalaya auf fast 5000 Meter Höhe führte, wuste ich, das meine Maschine bis auf den "normalen" Leistungsverlust keine Probleme in den Anden machen würde. Vergaser also bei der serienmäßigen Bedüsung gelassen.

Zum Leistungsverlust, man merkt es deutlich, ab etwa 3000 Meter.......je weiter es nach oben geht umso weiter am Gasgriff drehen, aber es tut sich wenig. Messen konnte ich es ja nicht, aber vom Gefühl her würde ich so sagen, knappe 30 PS, bei 4500 -  4800 Meter Höhe zur Verfügung. Halbe Leistung also von den angegebenen 60 PS. Was an Leistung weniger war, ging an Sprit mehr durch die Vergaser, etwa 2 Liter mehr als normal, also gute 8 Liter was die Reichweite natürlich auch einschränkte. Die Motorräder mit Benzin Einspritzung waren da besser, kein merkbarer Mehrverbrauch. Der erhöhte Verbrauch hat aber noch einen zweiten Grund, oft sehr schlechte Benzin Qualität, teilweise wohl nur um die 80 Oktan.

Bei dieser Reise hatte mein Motorrad eine "kleine Macke" die mir einige Tage Kopfzerbrechen bereitete. Maschine startete manchmal sehr schlecht, oder auch garnicht mit dem E - Anlasser, aber oft auch ganz normaler Start. Der Anlasser drehte den Motor oft nur sehr langsam, oft auch gar nicht, so wie bei einer sehr schwachen Batterie. Nur die Batterie war ok und auch die Stromversorgung von der Batterie alles bestens. Erst nachdem ich den rechten Griffschalter wo der Starterknopf ist nachsah und reinigte, mit etwas Kontakspray nachhalf, war die Macke weg. Vermutlich von der salzigen Seeluft, beim Seetransport und danach das stehen am Zoll im Hafen haben da wohl für etwas Korrosion, Oxidierung  gesorgt, so das schlechter Kontakt da war. Ansonsten keinerlei Probleme, obwohl die Maschine jetzt schon über 100.000 Kilometer auf dem Buckel hatte. Nach der Reise habe ich mich mit nun 115.000 Kilometern auf dem Tacho, von der Maschine getrennt. Ohne ein weinendes Auge, denn es kam eine neue 1200er GS von BMW in die Garage. Zu diesem Zeitpunkt wuste ich noch nicht, das die 1200er meiner "alten" in vielen Dingen nicht das Wasser reichen konnte. Nur Leistung ist ja nicht alles. Zur 1200er steht bei der Griechenland Reise etwas.

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